Privatgutachten 

Beurteilung von dunkel verfärbten und feuchten Oberflächen am Innenputz sowie weiße Ausblühungen an der Mauerwerkswand und an der Decke eines Kellerraums.
Ursachenfindung für die oben beschriebenen Punkte sowie mögliche Sanierungsmaßnahmen und deren jeweilige überschlägig ermittelten Sanierungskosten.

Beratung beim Immobilienkauf

Aufnahme und Dokumentation von mehreren Flachdächern. 
Einschätzung von zu erwartenden Sanierungsmaßnahmen und Berechnung deren Kosten im Hinblick auf die Lebensdauer der verbauten Materialien. 


baubegleitende Beratung bei Neubau

Beratung der Bauherren und Beurteilung von Ausführungsmaßnahmen während der Bauphase.
Vorbereitung und Begleitung bei der Abnahme nach Fertigstellung des Neubaus.


Qualitätssicherung bei der Vorabnahme

Einige Bauunternehmen bieten eine Vorabnahme an, um bis zur endgültigen Abnahme die meisten Unstimmigkeiten zu beseitigen. Daher ist es spätestens bei diesem Termin empfehlenswert einen Sachverständigen heranzuziehen. 
Anhand von Protokollen werden die einzelnen auffallenden Punkte und auch nicht vereinbarten Oberflächenbeschaffenheiten festgehalten und bis zur Abnahme beseitigt.


Kondensat und Schimmelpilz im Fensterfalz

Das Schadensbild tritt vorallem bei Niedrigenergie Häusern auf, deren Blower-Door-Test gut bestanden ist. Aufgrund der guten Dämmung und der dichten Gebäudehülle herrscht im Haus ein erhöhter Dampfpartialdruck (Wasserdampfsättigungsdruck). Um eine Erhöhung des Dampfpartielldrucks herzustellen sind 3 Bedingen nötig:

  • dichte Gebäudehülle
  • eine größere Wassermenge in der Raumluft des Hauses gegenüber Außenluft
  • erhöhte Temperatur im Haus gegenüber der Außentemperatur. 

Alle 3 Bedingungen sind meistens in den Wintermonaten gegeben. Die Folge ist, dass Raumluft durch leichten Überdruck in kleinste Fensterfugen gedrückt wird. Im vorliegenden Fall wurde die Mitteldichtung am Fensterflügel um die Ecken zugeschnitten, die warme Raumluft wird durch leichten Überdruck über die kleinen Fenstereckfugen in den Fensterfalz gedrückt. Die folgen sind Kondensat und Schimmelbildung im Fensterfalz.

Wasserschaden im Keller nach Starkregen

Aufgrund eines regionalen Unwetterereignisses kam es an einem Einfamilienhaus zu einem Eintritt von Niederschlagswasser über das groß dimensionierte Kellerfenster. Vorerst wurde der Lichtschacht mit Niederschlagswasser überfüllt, die Fensterscheibe hielt dem Druck nicht länger Stand und versagte. Der Kellerbereich von ca. 100 qm wurde bis zu 60 cm mit Niederschlagswasser überschwemmt. Im gesamten Kellerbereich war Anhydritestrich (Calciumsulfatestrich) verlegt. 
Durch die schnelle Reaktion der Eigentümer und der örtlichen Feuerwehr konnte das Wasser aus dem Keller relativ schnell abgepumpt und die technische Trocknung des Anhydritestrichs relativ frühzeitig eingesetzt werden. Wodurch ein vollständiger Rückbau des Estrichs verhindert werden konnte. 

In einem anderen Fall konnte ein vollständiger Rückbau des Anhydritestrichs nicht verhindert werden.  
 

Lochkorrosion in der Fallleitung

Aufgrund eines Rohrbruchs der Fallleitung mit einer erkennbar bestehenden Porosität des Rohres kam es zu einen über längeren, nicht näher bestimmbaren Zeitraum zum bestimmungswidrigen Eintritt von Wasser und entsprechenden Nässefolgeschäden in einem Pflegezimmer eines Alten- und Pflegeheims. 
Der Schaden wurde durch die Schimmelbildung an den Wänden entdeckt. Durch eine vorgenommene Bauteilfeuchtemessung konnte an allen Wänden abgehend von dem Schacht, in der die Fallleitung verläuft und Bodenbereich erhöhte Bauteilfeuchte festgestellt werden. Nach entfernen der Sockelleiste war die Fläche deutlich vom Schimmel befallen und die Rückseite der Kunststoff-Sockelleiste deutlich mit Wasser bedeckt. Ein Rückbau und Wiederherstellung der betroffenen Flächen, sowie technische Trocknung war unumgänglich. 
Die Kosten für den Rückbau und Wiederherstellung der betroffenen Flächen wurde durch die Versicherung übernommen.  

Sturmschaden Flachdach

Auf einem Firmenflachdach sollte großflächig Photovoltaikanlage angebracht werden. Die Unterkonstruktion wurde für die Anpassungsarbeiten der Blitzleitungen verlegt und nicht beschwert. Am Abend kam es zu einer starken Windeinwirkung auf das Flachdach, die lose verlegte Unterkonstruktionen wurden vom Dach verweht und verursachten an den Kunststoff-Abdichtungsbahnen der Flachdächer des Gewerbebaus unzählige Schäden. 
Es war festzustellen, inwiefern die Flachdachabdichtung beschädigt war. Durch eine Dichtheitsprüfung der betroffenen Flachdachflächen konnten alle Beschädigungen aufgedeckt und repariert werden. 
Die Kosten für den Rückbau und Wiederherstellung wurden durch die Haftpflichtversicherung der auszuführenden Firma übernommen. 

Sanierung von Brandschutzklappen 

Die Brandschutzsanierung an der Oasis III erfolgt im laufenden Betrieb in einem großen Bürokomplex im Norden Stuttgarts an der Leitzstraße. 
Das Gebäude besteht aus einem Hanggeschoss, Erdgeschoss, 6 Obergeschossen und 2 Untergeschossen. Die Erschließung in das Gebäude erfolgt über die Leitzstraße, der stark befahrenen Heilbronnerstraße ist ein großer raumhoher Innenhof mit einer Glasfront als Trennung vorgelagert. 
Die Brandschutzsanierung in den Geschossen erfolgt im Bereich der Zugänge zu den Büros. Mittels Staubschutzwänden werden die Bereiche für einen bestimmten Zeitraum vom laufenden Bürotrakt abgetrennt, die Brandschutzklappen ausgetauscht und der Brandabschnitt wiederhergestellt.  

Rissbildung am Abschlussprofil aus Stahl

In einem Altbau kam es an einem Abschlussprofil neben einer Holztüre zu einer raumhohen Rissbildung. Das überputzte Abschlussprofil aus Stahl hat sich unter starker Krafteinwirkung durch das Zuschlagen der Holztüre vom Untergrund gelöst, dabei kam es zur vorgefundenen Rissbildung. 
Zur fachgerechten Beseitigung der vorliegenden Ursache der Rissbildung ist das Abschlussprofil über die komplette Wandhöhe zu entfernen, die Putzfläche so weit aufzuschneiden, sodass ein neues Abschlussprofil in die Putzfläche eingearbeitet werden kann. Es ist darauf zu achten, dass beim Überputzen und Überstreichen des Anschlusses zwischen den beiden unterschiedlichen Materialien erneut feine Haarrisse entstehen könne, die keine technische Funktionsbeeinträchtigung, sondern eine optische Beeinträchtigung darstellt.